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Digital Transformation I

Digital Transformation mit The Chicago School of Professional Psychology

Nach einer intensiven Entwicklungsphase konnte der Pilotkurs „Digital Transformation I“ im Wintersemester 2021/22 über die Lernplattform Canvas der Partnerhochschule The Chicago School of Professional Psychology (TCSPP) angeboten werden.

Dieser IVAC-Kurs entstand aus einer Kooperation zwischen den Masterstudiengängen „Digital Transformation Management“ an der SRH Berlin University of Applied Sciences (Campus Hamburg) und „International Psychology“ der TCSPP. Die Dozierenden beider Hochschulen arbeiteten gemeinsam mit Instructional Designern daran, Synergien zwischen den beiden Studiengängen zu identifizieren, um so einen akademischen Mehrwert zu schaffen. Der Kurs hatte eine Gesamtdauer von sieben Wochen. Zu Beginn des Kurses fand eine Einführung in die „Best Practices“ der TCSPP für die Kursgestaltung statt. Anschließend wurde ein „Technologie-Schaufenster“ vorgestellt, in dem die teilnehmenden Studierenden (neun der SRH Berlin und einer der TCSPP) ihre eigenen Ideen für den Technologieeinsatz zur Gestaltung eines Kurses erkunden konnten. Die Erarbeitung der Kursinhalte fand asynchron statt.

Durch die Teilnahme am Kurs sollten die Studierenden ein allgemeines Verständnis für die Bedeutung von disruptiven und nachhaltigen Innovationen erlangen. Die intensive Erarbeitung und Konzeption der Kursinhalte führten dazu, dass der Kurs fest in die Curricula der beiden Partnerhochschulen als Wahlpflichtkurs verankert werden konnte.

Projektevaluation

Mit Hilfe eines Fragebogens wurde der Kurs rückwirkend evaluiert. Erhoben wurden die selbst eingeschätzten Kompetenzgewinne, die sich aus der Teilnahme ergaben, sowie die allgemeine Zufriedenheit der Studierenden mit dem Kurs. 

Hauptfaktoren für Zufriedenheit der Studierenden mit dem Projekt:

  1. Praxisnahe Szenarien: Durch die realen Fallstudien konnten die Studierenden besser in das Thema eintauchen und ein tieferes Verständnis für disruptive Innovation gewinnen. Die Studierenden wünschen sich für die Zukunft ähnliche Inhalte zu diesem Themengebiet.
  2. Digitale Plattform: Der Kurs wurde über die Lernplattform Canvas der Partneruniversität angeboten. Canvas ist ein benutzerfreundliches Lernmanagementsystem (LMS), über das Kursinhalte leicht mit den Studierenden geteilt werden können. Die Plattform vereint die meisten Facetten, die die Interaktion zwischen Lehrenden und Lernenden in digitalen Umgebungen erleichtern.
  3. Asynchrones Format: Der asynchrone Lernansatz, wie er häufig im Flipped Classroom praktiziert wird, fördert das selbstgesteuerte Lernen. Die Studierenden fühlten sich ermutigt, mehr über die Themen zu erfahren und den Stoff selbständig nachzuholen.

Hauptfaktoren für Unzufriedenheit der Studierenden mit dem Projekt:

  1. Zugänglichkeit des Kursmaterials: Obwohl Canvas viele Möglichkeiten bietet, Kursmaterialien direkt mit den Studierenden zu teilen, wurde dies im Kurs nicht immer umgesetzt.
  2. Arbeitsbelastung: Die Studierenden empfanden die Arbeitsbelastung bei einigen Aufgaben als hoch.